Zeitungsberichte in der PNP 2010

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Bericht vom 11.10.10 aus der Passauer Neuen Presse

 

Mit erheblicher Rauchentwicklung hatten die Wehren zu kämpfen − das Feuer hatte sich schnell im Obergeschoss des Wohngebäudes und im Dach der Garage ausgebreitet. (Foto: Seidl)

Von Christoph Seidl

Dorn. So schnell kann’s gehen: Im Rahmen der Brandschutzwoche haben Wehren der Region erst vor kurzem den Ernstfall geprobt - am Samstag gegen 15.30 Uhr trat er schon ein. Ein Einfamilienhaus inmitten der Dorner Siedlung hatte Feuer gefangen. Acht Wehren rückten aus, 100 Einsatzkräften gelang es, die vollständige Zerstörung des Hauses zu verhindern. Der Schaden ist dennoch immens, auf 150 000 Euro schätzt ihn die Polizei.
Die beiden Bewohner des Hauses hatten gerade im Garten gearbeitet, als sie an einem Holzbau im hinteren Teil des Anwesens Rauch aufsteigen sah. Dann ging es dem Vernehmen nach ganz schnell: Das Feuer griff auf das ausgebaute Dachgeschoss des Wohnhauses über und breitete sich dort rasch aus - da die Bewohner einer unmittelbar angrenzenden Schreinerei ihr Gebäude mit dem Wasser aus einem Gartenschlauch schnell kühlten, konnten sie ein Übergreifen der Flammen auf ihr Anwesen jedoch verhindern. Allerdings sind nach Angaben der Polizei durch die Hitze und die anschließende Abkühlung auch hier mehrere Fenster zerborsten - diesen Schaden schätzt sie auf rund 5000 Euro.
Zur Brandursache liegen noch keine näheren Erkenntnisse vor, Brandstiftung scheint allerdings ausgeschlossen werden zu können, so die Experten der Kriminalpolizei.
Folgende Wehren waren im Einsatz: Ratzing, Waldkirchen, Schiefweg, Heindlschlag, Jandelsbrunn, Hintereben, Böhmzwiesel und Wollaberg. Kreisbrandrat Klaus Fehler war ebenso vor Ort wie Kreisbrandmeister Fritz Bauer, die Einsatzleitung hatte Hans Dieter Altendorfer, Kommandant der Ratzinger Wehr. Bürgermeister Josef Höppler machte sich ein Bild von der Lage und suchte das Gespräch mit den Brandleidern. Auch das Rote Kreuz war vorsichtshalber an die Brandstelle beordert worden, musste aber nicht eingreifen.

 

 

Bericht vom 08.10.10 aus der Passauer Neuen Presse

 

192 Feuerwehrleute leisten dem „Feuer“ Widerstand

Elf Wehren bei Übung in Schiefweg - Problem: Fehlende Zisterne

Von Volkmar Hiksch

Waldkirchen. In und um Waldkirchen heulen alle Sirenen. „Brand in Schiefweg, Anwesen der Familie Wolfgang Weber im Ortsteil Neidling“ ertönt die Stimme von der Funkleitzentrale Passau aus den Lautsprechern in den Feuerwehrhäusern. Schließlich der erlösende Satz: „Dies ist eine Übung.“
Die Mitglieder der Feuerwehren Waldkirchen, Schiefweg, Ratzing, Unterhöhenstetten, Böhmzwiesel, Karlsbach, Jandelsbrunn, Hintereben, Heindlschlag, Wollaberg und sogar Hinterschmiding steigen in ihre Fahrzeuge und eilen zum Brandort.
Hier stellt sich heraus, dass noch drei Personen vermisst werden. Während in aller Schnelle und doch gekonnt drei Schlauchstrecken verlegt werden, gilt die erste Sorge der Feuerwehrleute den drei Personen, die vermisst sind. Fahl dringt der Schein der starken Taschenlampen durch den dichten, künstlichen Rauch. Die „Vermissten“ werden gefunden, ins Freie transportiert und dort den Rettern der SEG des BRK Waldkirchen zur Erstversorgung übergeben.
Währenddessen laufen bereits die ersten Feuerlöschmaßnahmen. 192 Feuerwehrleute sind dabei im Einsatz, leisten dem „Feuer“ Widerstand, bieten ihm Paroli unter Einsatz von vier Mehrzweckfahrzeugen, sechs LF 8/6, einem SW 2000 und dem Drehleiterfahrzeug der FFW Waldkirchen. Von dem aus wird die Umgebung des Brandherdes bewässert, um ein Übergreifen des Feuers zu verhindern.
Beobachter hierbei waren Kreisbrandinspektor Max Gaßner, Waldkirchens Bürgermeister Josef Höppler und Jandelsbrunns Bürgermeister Hans Wegerbauer sowie die Kreisbrandmeister Norbert Süß und Fritz Bauer. Die Einsatzleitung oblag dem zuständigen Schiefweger Feuerwehrkommandanten Richard Kapfer. Nach rund eineinhalb Stunden war der aktive Teil der Übung beendet.
Bei der Abschlussbesprechung fand KBM Bauer lobende Worte für die schlagkräftige und tatkräftige Arbeit aller Feuerwehrmänner- und frauen. Was aber fehle sei bei diesem im Außenbereich liegendem Brandobjekt eine Wasser-Zisterne, mit deren Wasserinhalt sofort hätte gelöscht werden können, während die übrigen Schlauchstrecken aufgebaut wurden.
Auch Gaßner lobte die Arbeit, die allerdings erschwert wurde. Denn es musste eine Schlauchstrecke über die Gleise der Bahn verlegt werden. Trotz Zusicherung der Bahnverantwortlichen, dass an diesem Tag kein Zug fahre, sei ein Schienenkontrollfahrzeug gekommen.
Bürgermeister Höppler betonte, dass trotz der fehlenden Zisterne die Löscharbeiten schnell und funktionierend von statten gegangen sein.

 

 

Bericht vom 21.05.10 aus der Passauer Neuen Presse

 

Diese Gruppe hatte Wannen, Reifen, Eimer und Plastiktaschen voller Müll in Wald und Flur gefunden. (Foto: Wilhelm)
Bürgermeister Hans Wegerbauer (vorne, 2. von rechts) freute sich über das Engagement dieser Jugendlichen und ihrer Begleiter.
Jugend hilft beim Aufräumen kräftig mit

Erfolgreiche „Rama Dama-Aktion“ in den Künischen Dörfern

Jandelsbrunn. „Unglaublich, was so alles weggeschmissen wird“, sagten sich viele von denen, die als „Ramadama“-Mitmacher aufräumten. „JaWoGemmaHi“ hatte dazu eingeladen und große Resonanz gefunden.
Max Stockinger ist ehrenamtlicher Betreuer beim „JaWogemmaHi“-Ferienspaß. Er war es, der mit der Anregung zu den Jugendbeauftragten Gabi und Gerhard Wilhelm kam, ein „Ramadama“ zu veranstalten. „Ich komme beruflich viel rum und ärgere mich jedes Mal, wenn ich sehe, wie viel Müll abseits der Straßen rumliegt!“ Und bei diesem Ärger wollte er es nicht belassen.
Die Jugendbeauftragten gaben diese Anregung an Bürgermeister Hans Wegerbauer und die Jugendbetreuer in der Gemeinde weiter. Bei einem runden Tisch wurde sehr schnell klar, dass nicht über das „Ob“ diskutiert wurde, sondern das „Wann“.
Als dann der Termin stand, waren Jugendgruppen aus dem ganzen Gemeindegebiet mit dabei: die Jugendfeuerwehren Heindlschlag, Wollaberg und Jandelsbrunn, Wollaberger und Jandelsbrunner Ministranten, die 4. und 6. Klasse der Volksschule, die Jugendabteilungen der Dreisesselschützen, des SSV Jandelsbrunn sowie des SV Hintereben. Einzelne Gebiete in der Gemeinde wurden systematisch von Müll befreit. Unter allen Kindern und Betreuern herrschte einhellig die Meinung: „Es ist kaum zu glauben, was Leute in der freien Natur alles entsorgen. Angefangen von Zigarettenstumpen und -schachteln über Dosen und Flaschen bis hin zu Sperrmüll.“ Noch immer wird anscheinend der Wald als „Entsorgungsstation“ für Fernseher, Reifen, Öfen, ja sogar für Bett und Matratzen missbraucht.
„Der Sinn dieser Aktion liegt nur zum Teil in der Säuberung“, so Gabi Wilhelm. Wichtiger sei es, der nächsten Generation zu zeigen, verantwortungsvoll mit der Umwelt umzugehen. „Wer als Kind einmal den Müll der Erwachsenen im Straßengraben und im Wald aufgeräumt hat, wird als Erwachsener nicht denselben Frevel begehen und ein gestärktes Umweltbewusstsein haben.“
Bürgermeister Hans Wegerbauer hatte das Ramadama den ganzen Vormittag begleitet und gemeinsam mit Engelbert König vom Bauhof den gesammelten Müll eingeholt. Als Dankeschön hatte Wegerbauer einen Sponsor organisiert, der für alle „Müllsammler“ eine Brotzeit spendierte.
Ungläubig ob der Umweltsünden und zufrieden über ihr Sammelergebnis auf den riesigen Müllberg blickend, ließ sich die Gruppe aus 60 Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen die Wurstsemmeln schmecken. - gwi

 

 

Bericht vom 29.04.10 aus der Passauer Neuen Presse

 


Unermüdlich im Einsatz für den Nächsten:
Die Träger der Leistungsabzeichen mit Franz Simmel (v.r.), KBM Fritz Bauer, H. Wegerbauer, Johann Moser  (Kommandant Hintereben), Andreas Schmöller (Kommandant Jandelsbrunn) und Reinhold Valentin. (Foto: Wilhelm)
Abzeichen für 17 Aktive


THL-Leistungsprüfung der Feuerwehren Jandelsbrunn und Hintereben

Jandelsbrunn/Hintereben. Der unermüdliche Einsatz im Dienst für den Nächsten zeichnet sich bei der 1875 gegründeten Feuerwehr Jandelsbrunn auch aus in der Teilnahme an Leistungsabzeichen. Gemeinsam mit der Feuerwehr Hintereben bildeten sich zwei Frauen und 15 Männer weiter und machten unter den wachsamen Augen von Schiedsrichter Franz Simmel und Reinhold Valentin sowie Kreisbrandmeister Fritz Bauer das Leistungsabzeichen Technische Hilfeleistung.
Als Dankeschön wurden die Kameraden nach erfolgreich abgelegter Prüfung von Bürgermeister Hans Wegerbauer zu einem Imbiss ins Gasthaus Sommer eingeladen.
Das Leistungsabzeichen erfolgreich abgelegt haben:
 

  • Bronze: Christoph Riedl, Tobias Jakob, Katrin Maier, Manuel Eckerl, Josef Müller
     
  • Silber: Wolfgang Voss, Sandra Penn, Stefan Jakob
     
  • Gold: Johann Moser (Kommandant Hintereben)
     
  • Gold/Blau: Thomas Lichtenauer, Johann Jakob junior, Daniel Penn
     
  • Gold/Grün: Johann Jakob senior, Christoph Rodler, Hubert Spannbauer
     
  • Gold/Rot: Andreas Hackl, Andreas Schmöller (Kommandant Jandelsbrunn) - gwi
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    Bericht vom 27.04.10 aus der Passauer Neuen Presse

     

     

    Auf der Trage liegt Philipp Zoidl, der als „Brandopfer“ mit der Drehleiter gerettet werden musste. (Foto: Wilhelm Die Schüler beobachten beeindruckt die Explosion einer Spraydose, die übermäßig erhitzt wurde.

    Es brennt: Feueralarm in der Schule - aber nur zur Probe

    Gemeinschaftsübung der Feuerwehren in der Hauptschule Jandelsbrunn - Rettung per Drehleiter und explodierende Spraydosen
     

    Von Gabi Wilhelm

    Jandelsbrunn. „Es brennt!“ In der Schule der Künischen Dörfer in Jandelsbrunn wird Feueralarm ausgelöst. Die Gemeindefeuerwehren Jandelsbrunn, Hintereben, Wollaberg und Heindlschlag sowie Waldkirchen haben gemeinsam mit der Schule wieder eine Übung durchgeführt, um den Schülern richtiges Verhalten im Notfall beizubringen.
    Schnell kommen viele Feuerwehrautos zur Schule angefahren. Ruhig bringen die Lehrkräfte ihre Schützlinge auf den vorgeschriebenen Rettungswegen ins Freie. Anhand der Schüler- und Fehlliste wird kontrolliert, ob alle draußen in Sicherheit sind. Doch zwei Schüler fehlen, von ihnen keine Spur.
    Da die Räume mittlerweile zu stark verraucht sind, muss der Atemschutz in das Dunkel vordringen und die Schüler suchen. Nicht lange, und sie sind gefunden. Da der Fluchtweg abgeschnitten ist, werden sie über die Fenster per Drehleiter ins Freie gebracht.
    Wichtig ist diese Übung nicht nur für Schüler, sondern auch für Lehrkräfte und Feuerwehr, um die Praxis auszutesten und auf evtl. Schwachstellen zu überprüfen.
    Der Sicherheitsbeauftragte der Schule, Hermann Lorenz, selbst Feuerwehrmann mit langjähriger Erfahrung, hatte die Übung akribisch vorbereitet. „Wir proben mit den Schülern zwei Mal im Jahr den Feueralarm. Der erste ist angekündigt, der zweite nicht. Zu Schuljahresbeginn erhalten sie eine Unterweisung für das richtige Grundverhalten: ruhig bleiben, welcher Fluchtweg ist der beste, und dann raus aus dem Gebäude. Später steht das Absetzen einer Notfallmeldung auf dem Plan sowie das Verhalten bei Waldbränden.“
    Der Jandelsbrunner Kommandant Andreas Schmöller konnte in seiner Schlussbesprechung nur loben: innerhalb von zwei Minuten hatten die Lehrkräfte die Schüler nach draußen gebracht. Die Zusammenarbeit der Wehren hatte hervorragend geklappt, Theorie und Praxis konnte für alle aktualisiert werden.
    Bürgermeister Hans Wegerbauer zeigte sich beeindruckt, für Rektor Heinrich Höllmüller war tröstlich zu wissen: „Im Ernstfall klappt es reibungslos. Auch wenn man vom Feuer eingeschlossen wird, gibt es Rettung!“ Er war erstaunt, wie unglaublich schnell die Rettungskräfte vor Ort und und mit allen Geräten einsatzbereit sind. Sein Dank galt neben den Feuerwehren dem Sicherheitsbeauftragten Hermann Lorenz.
    Auch Lorenz bedankte sich, ebenso wie Kreisbrandmeister Fritz Bauer, bei seinen Kameraden. Insgesamt 51 Frauen und Männer hatten sich wochentags Zeit bzw. Urlaub genommen, um diese Großübung durchführen zu können.
    Als Zugabe hatte die Feuerwehr für die Schüler noch praktische Anschauungen vorbereitet: Welche unglaubliche Explosion brennendes Fett hervorrufen kann, wenn man versucht, den Brand mit Wasser zu löschen. Auch die Explosion einer übermäßig erhitzten Spraydose beeindruckte die Schüler ebenso wie die Wucht, mit der ein Airbag ausgelöst bzw. aufgeblasen wird.

     

     

    Bericht vom 04.03.10 aus der Passauer Neuen Presse

     

    Auto brennt in Garage aus

    Jandelsbrunn. Ein Audi, der schon fast einen ganzen Tag abgestellt war, fing am Dienstag gegen 8.30 Uhr in der Garage Feuer - vermutlich aufgrund eines Kabelbrandes. Durch Zufall wurde Rauch bemerkt und so konnten der Besitzer und sein Sohn den Brand bis zum Eintreffen der FFW eindämmen. Der Pkw brannte jedoch aus, die Garage wurde ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen. Am Brandort waren die Feuerwehren Jandelsbrunn und Hintereben. Der Schaden: 12 500 Euro. - pnp

     

     
     
     
    Bericht vom 02.02.10 aus der Passauer Neuen Presse

     

    Waldkirchen. Schwere Verletzungen hat eine 74-Jährige aus dem Gemeindegebiet Waldkirchen bei einem Unfall gestern gegen 8.15 Uhr in Pollmannsdorf erlitten. Die Frau war auf schneeglatter Straße auf die Gegenfahrbahn geraten, frontal gegen ein Hauseck gestoßen und musste mit dem Rettungsspreizer der Feuerwehr aus ihrem Auto befreit werden. Die Dame wurde ins Krankenhaus Waldkirchen eingeliefert. An ihrem Toyota Yaris entstand nach Angaben der Polizeistation Waldkirchen Totalschaden in Höhe von rund 3000 Euro, der Sachschaden am Haus beträgt rund 100 Euro.
     - pnp/Foto: Lamperstorfer
     
     
     
    Bericht vom 15.01.10 aus der Passauer Neuen Presse

     

    Der besondere Dank der Feuerwehr galt Fahnenmutter Marianne Spannbauer (Bildmitte), die seit 35 Jahren ihren ehrenamtlichen Dienst leistet − umrahmt wird sie in unserem Bild von den Festdamen Martina Windorfer (v.l.), Susanne Lang, Bürgermeister Hans Wegerbauer, Verena und Kathrin Spannbauer, Geehrten und Vorstandsmitgliedern. (Foto: Wilhelm)
    Feuerwehr Jandelsbrunn wünscht sich neuen Spreizer

    15 Jahre altes Gerät wird Anforderungen nicht mehr gerecht - Fahnenmutter Marianne Spannbauer steht seit 35 Jahren hinter der Truppe

    Von Gabi Wilhelm
    Jandelsbrunn. 25 Einsätze hatte die Feuerwehr Jandelsbrunn im vergangenen Jahr. Das berichtete Kommandant Andreas Schmöller bei der 135. Jahreshauptversammlung: Bei vier Sicherheitswachen, zwei Bränden und elf technischen Hilfeleistungen mit drei Unfällen waren die Aktiven gefordert - Schmöller betonte in diesem Zusammenhang, dass der 15 Jahre alten Spreizer den Anforderungen, die neue Autos stellen, nicht mehr gerecht wird.
    Dass ein zeitgemäßer Spreizer ein „Muss“ sei, meinte auch Bürgermeister Hans Wegerbauer in seinem Grußwort. Da die Fahrzeuge immer sicherer werden, seien sie für die Feuerwehr im Notfall aber auch immer schwerer zugänglich.
    Bereits angeschafft wurden ein Hohlstrahlrohr, um Wasserschäden so gering wie möglich zu halten, sowie eine Schaumpistole, Überjacken und Taschenempfänger. Der besondere Dank des Kommandanten galt der beliebten Fahnenmutter, die die Truppe nach den Übungen - im vergangenen Jahr wurden 19 durchgeführt - mit Brotzeiten versorgt.
    Vorstand Hans Jakob hatte die zahlreichen Mitglieder indes begrüßt - darunter Fahnenmutter Marianne Spannbauer, Uli Voß als Vertreter der Brauerei Lang und die Ehrenmitglieder Max Eisner und Altbürgermeister Fritz Pöschl.
    Der Verein hat laut Jakob 313 Mitglieder, davon sind 45 aktiv tätig, darunter drei Frauen. Er erinnerte an Veranstaltungen wie das Bürgerschießen, das Maibaumaufstellen oder das jährliche Dorffest.
    Von neun Feuerwehr-Anwärtern konnte Jugendwart Daniel Penn berichten, drei wurden bereits in die aktive Mannschaft übernommen. 10 Übungen standen auf dem Programm.
    Gleichbleibend 20 Schützlinge hat Atemschutzwart Alfred Windorfer. Unter anderem bei zwei Gefahrgutübungen übten sie für den Ernstfall, der zum Glück nicht eintrat. Zwar sei Atemschutz teuer, aber im Einsatz unverzichtbar, um Menschenleben zu retten und den Schaden so gering wie möglich zu halten, so Windorfer.
    Einen ausgewogenen Kassenstand zeigte Kassier Hans Ascher auf, die Finanzierung des neuen Mehrzweckfahrzeuges sei in trockenen Tüchern. Die Kassenprüfer Josef Müller und Gerti Rosenberger belegten eine saubere Kassenführung.


    Lehrgänge vor Ort helfen viel Geld sparen

    Kreisbrandinspektor Max Gaßner ging in seinem umfangreichen Grußwort unter anderem auf die Altersgrenze im aktiven Dienst ein: Mit 63 Jahren sei Schluss. Dem müsse unbedingt Folge geleistet werden, da sonst unter Umständen Kommandant und Vorstand haftbar gemacht werden können.
    Mit den Lehrgängen vor Ort - als deren „Vater“ Kreisbrandmeister Fritz Bauer bezeichnet werden kann, so Bürgermeister Hans Wegerbauer - habe man dem Landkreis rund 220 000 Euro gespart. „Das muss gesagt werden!“, lobte Gaßner. Kreisbrandmeister Bauer selbst dankte der Vorstandschaft. „Laut einer Umfrage hat die Bevölkerung das größte Vertrauen zur Feuerwehr. Das sagt alles“, so Bauer.
    Bei der Jahreshauptversammlung wurde auch verkündet, dass in der Riege der Festdamen fand ein Wechsel stattfand. Kathrin und Verena Spannbauer, Susanne Lang sowie Martina Windorfer werden nun die Fahne begleiten.
    Ein Jubiläum der besonderen Art feierte indes Fahnenmutter Marianne Spannbauer: Seit 35 Jahren hält sie ihre schützende Hand über die Truppe - sie ist von sich immer zur Stelle, noch bevor man bei ihr anfragen muss. Mit einem großen Blumenstrauß und einer Woche Urlaub in Bayerisch Gmain bedankte sich die Vorstandschaft.
    Schriftführer Franz Spannbauer verlas „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“ das Protokoll der letztjährigen Generalversammlung.
    Zum Schluss, wie es schon Tradition ist, ließ es sich 2. Vorstand Fritz Lang nicht nehmen, Jakob und Schmöller für die geleistete Arbeit und ihr Engagement zu danken.
    Vor der Versammlung hatte Pfarrer Christian Hektor mit der Feuerwehr einen Gottesdienst gefeiert, den die Jandelsbrunner Musikanten gestalteten. Nach der Kälte freuten sich die Leute auf ein duftendes Rehragout, gestiftet von Josef Müller und bestens zubereitet von Gerti Rosenberger, Elisabeth Müller und Annelies Jakob.


    EHRUNGEN
    Für ihre langjährige Treue zum Verein wurden folgende Mitglieder geehrt:
     
  •  60 Jahre: Josef Blöchinger
     
  •  50 Jahre: Erich Atzinger, Alois Drexler, Max Höpfl, Herwig Ladenbauer, Alois Lang, Fritz Lang, Walter Lang, Hans Poschinger , Alfons Rosenberger, Heinrich Wagner und Fritz Müller.
     
  •  40 Jahre: Josef Blöchl, Leonhard Karl, Ludwig Kinateder, Adolf Lang und Franz Pilsl.
     
  •  25 Jahre: Helmut Bredl, Fritz Rosenberger, Ernst Stockinger und Günther Seibold.
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    Alle Berichte und Fotos mit freundlicher Genehmigung der Passauer neuen Presse
    Vielen Dank